Samstag, 18. Juni 2011

III Zeitaktuelles - Der Wahnsinn hat Methode ...

Es ist unübersehbar - die Welt ist sehr in Bewegung und sucht an vielen Schauplätzen nach Erneuerung.
Nach einer Zeit relativer Stabilität und einer Zeit des unbekümmerten Vergessens der fundamentalen Grundlagen für Gesundheit, Lebensqualität und Wohlstand beginnt das Kartenhaus in sich zusammenzustürzen.

Teilweise extreme Ausschläge des Pendels sind immer mit mindestens so starken Ausschlägen auf die andere Seite verbunden.
Die Analogie gibt den Dingen Recht. Es macht großen Sinn, den eigenen Fokus zu erweitern und mehrere Perspektiven einzunehmen, da jedes Extrem nur zu einem anderen Extrem führt und gleich weit von der angestrebten „goldenen Mitte“ entfernt ist.
In vielen Bereichen erfolgt die Betrachtung persönlicher und/oder systemischer Themen noch immer zu unvollständig. Die Zeitthemen führen deutlich vor Augen, wie wichtig es ist, Zusammenhänge herzustellen und hinter die Kulissen des Vordergründigen zu blicken, bisherige Standpunkte zu hinterfragen und über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen.

Es besteht eine große Ambivalenz zwischen Wunsch und Wirklichkeit.
Die Menschen wünschen sich die Einfachheit, konstruieren sich jedoch jeden Tag eine noch kompliziertere Welt.

Der geltende Zeitgeist ist verbunden mit unerfreulichen Themen wie Manipulation, Erschöpfung, Angst, Depression, Inflation, Konfrontation u.a. Erscheinungen, die heute besondere Beachtung verdienen.
Umso mehr, als es sich hierbei um Phänomene handelt, die aufgrund von Reaktionsweisen eine natürliche Lebenspraxis noch immer zu wenig oder überhaupt nicht berücksichtigen bzw. falsch wahrnehmen.
Viele Menschen proklamieren dabei regelmäßig ihren Anspruch, in Freiheit zu leben, setzen sich gleichzeitig leichtfertig und ungeschützt einem System dogmatischer Einflussnahme und Bevormundung aus.
Der allgemein gültige Anspruch an Höchstleistungen von Menschen und Organisationen sowie Ressourcennutzung geht schon lange über die
(v)erträgliche Norm gesellschaftlich legitimen Leistungsbewusstseins hinaus und bedarf dringender Korrektur auf allen Ebenen von Gesundheit und Lebensqualität.

Die Menschen sind auf Lebensqualität und Erfolg eingeschworen, verhalten sich jedoch so, als ob Gesundheit und Glück selbstverständlich wären.
Es macht daher großen Sinn, Bekanntes einmal mehr zu betonen und vernetzend zu ergänzen, um hier einen wichtigen Brückenbau zu ermöglichen.

Noch nie war so viel Information verfügbar, dennoch inflationiert auch dieser unbegrenzte Pool und überfordert viele schon in der bewussten Auswahl des Richtigen, des Passenden, vor allem jedoch des Wesentlichen - kurzum - dem Erkennen und Benennen der Möglichkeiten.

In vielen Bereichen besteht eine Selbstbedienungsmentalität und Kultur von Egoismus und daraus folgenden Missverständnissen, die allzu gerne damit abgetan wird, dass hier einfach Menschen am Werke seien. Eine Eigenart dieser Spezies ist unübersehbar die Neigung, sich und andere in ihren Bedürfnissen oftmals über lange Zeit zu sabotieren.
Dies wird durch das geltende Establishment verstärkt, indem dieses die Kenntnis wichtiger Informationen lange vorenthält und die Doktrin auf Kosten vieler Menschen einfach durchsetzen kann, indem wachsende
Abhängigkeiten geschaffen werden, die dem Machterhalt nur dienlich sind.


In dieser ständigen Aussenorientierung und Erwartungshaltung reagieren die meisten Menschen und verstricken sich in ihren Handicaps.
Noch immer gibt es Menschen, für die Wissenserwerb mit einem elitären Vorbehalt verbunden ist. Nach wie vor wird Wissen meistens noch rein intellektuell erschlossen und ist gleichbedeutend mit Indoktrinierung. Die Tendenz des Menschen zu sozialem Kontakt hat es leicht ermöglicht, über die Grundantriebe von Reiz und Antwort sowie Angst und Gier, ein Massensyndrom zu etablieren. Der daraus entstehende Mainstream verfolgt inzwischen einen Wahnsinn, der schon lange Methode hat.

Der Wahrnehmungshorizont ist damit derart eingeschränkt und festgefahren, dass dies oftmals geradezu unmöglich ist, etwas „Anderes“ wahrzunehmen oder bewertungsfrei zu sehen. Das ist mit „Gehirnwäsche“ gemeint, die querfeldein solche Manipulation beschreibt und die diese so leicht macht, indem Wegschauen und Verdrängen zum alltäglichen (Über-)Lebensreperatoire gehören.

Das Gestern war dominiert von solidarischer Werteorientierung, das Heute von Inflation und einem Werteverfall, der zunehmend polarisiert. Der „Mainstream“ schenkt immer noch den Falschen das oftmals blinde Vertrauen und erinnert an das Bild der Lemminge ..., während andere immer klarer die Zerwürfnisse bemerken und kluge Vorkehrungen treffen und so die berühmte Nasenlänge voraus sind.

Zuverlässig unterliegen die Menschen nicht mehr eigenständig überprüften Verhaltensweisen, die ihnen vorgegeben und vorgelebt werden, die sie nachahmen und oftmals dumm kopieren, blindlinks befolgen und schon sehr schnell als „normal“ integriert haben Damit leben sie eine Norm, die Werthaltungen anderer folgt. Sozusagen leben sie das Leben anderer, die es ihnen vorgeben. Kein Wunder, dass hier schon schnell abstößt, was gegen dieses Selbstverständnis und Automatismus verstößt, da ja gar nichts anderes kennengelernt wurde ... Da dies die Geburtsstunde von Vorurteilen und Apriori ist, ist es so wichtig, die Potenziale zu erschließen und das ganzheitliche Wissen zu erweitern.

Die Dogmatik und Demagogie hat es seit der Antike schon verstanden, über massenpsychologische Abläufe und dem bekannten „Panem et Circenses“ eine bewährte Strategie einzusetzen, um die Massen bewusst von Wesentlichem abzulenken, um sich ihre Vorteile zu sichern und ihre Macht auszuweiten.
Inzwischen treibt die Verlogenheit und Heuchelei mancher Institutionen recht seltsame Stilblüten und ist nur noch armseliges Zeichen einer starren Haltung gegenüber den Wünschen der Menschen. Heute sind es einmal mehr Politik und Medien- sowie Informationskanäle, die dazu missbraucht werden, um Macht- und Pfründeerhaltung am Leben zu erhalten, während das Volk schon lange bemerkt hat, dass das Schiff aus den Rudern läuft ...
Viele Leute haben dabei schon in ihrer stupiden Gewohnheit aufgehört, eigenständig zu denken und Zusammenhänge herzustellen, was sie zunehmend verletzlich macht für subtile Angriffe von außen - in allen Bereichen.

Heute leben wir in einem System, das sich zunehmend überfordert - körperlich, geistig, seelisch. Und das einen (Schein-)Wohlstand geschaffen hat, das jeder nachhaltigen Orientierung inzwischen entbehrt, häufig nur noch auf gewinnmaximierende Profitsucht ausgerichtet ist. Unübersehbar für alle ist die Inflation gemeinsamer (im-)materieller Werte, die das System ebenso schwächen wie jede/n Einzelne/n.

Die letzten Jahrzehnte waren geprägt vom Aufbau machtvoller Bereiche, die alle gesellschaftsbestimmenden Einflussgrößen erfassen und oftmals keine Rücksicht auf Einzelinteressen nehmen. Viele Politiker sind dabei vom Volksvertreter zum Steigbügelhalter und Vasallen mutiert, während Medien geschickt zensieren und zusammen ein gemeinsames Ziel verfolgen.

Die öffentliche Aufmerksamkeit ist also auf etwas ganz Bestimmtes ausgerichtet, das zwar anspricht, jedoch nicht die einzig gültige Wahrheit sein kann. Zunächst widerspricht jede Art von Manipulation zutiefst jeden Naturgesetz und auch Menschenrecht, verletzt den freien Willen des Menschen ebenso wie den Freigeist in der Gesellschaft als kreativsten Impuls, um Potenziale zu erschließen und zu entfalten - schafft daher (un-)bewusst große Widerstände und Abhängigkeiten.

Konsum ist über viele Jahre zum allgemeinen Credo geworden und für viele regelrechter Ersatz für eine lebensfördernde und vor allem autonome Rückbeziehung zu sich selber. Es wundert daher nicht, dass eine solche Oberflächlichkeit zu einem immer stärkeren Macht-Ohnmacht-Verhältnis in unserer Gesellschaft geführt hat, dessen Schäden schon lange unübersehbar sind. Die Krankheitsstatistiken steigen ebenso exponentiell an, wie die sogenannten Gesundheitseinrichtungen nicht mehr finanzierbar sind, weil sie größtenteils noch immer nicht Gesundheit, sondern teure Krankheit fördern.

Es ist ein System entstanden, das sich an den Statistiken, Kennzahlen und Umsätzen sowie zeitgemäßer Berechnungsmodellen orientiert anstelle gemeinsame Ziele einer durchgängigen präventiven Gesundheitsförderung zu forcieren, welche die positiven Auswirkungen auf das Gesamtsystem und die Volkswirtschaft sehr deutlich darstellen würde.

Hier besteht eine allgemein legitimierte enge Partnerschaft von Medizin und Pharma-Industrie. In ihrer Position agieren beide Bereiche sehr erfindungsreich und sind sehr präsent. Vieles ist der Öffentlichkeit dabei schon lange bekannt, ebenso vieles und noch mehr wird ihr jedoch nach wie vor an Information vorenthalten.

Es ist eine perfide Kultur entstanden, die Abhängigkeiten auch der Schwächsten noch weiter fördert und es wäre verfehlt anzunehmen, dass dieses Geflecht mit den Interessen der einzelnen Menschen noch kooperieren würde. Die Fakten bestätigen diesen Lobbyismus eindrucksvoll. Groteskerweise wird dies jährlich und regelmäßig mit den steigenden und breit kolportierten Gesundheitskosten argumentiert, während sich hier Interessensverbände so organisiert haben, dass der Verdacht organisierter Kriminalität mehr als nahe liegt. Die Rolle entsprechend publikumswirksamer Berichterstattung und authentischer Information wird auch darin sehr deutlich.

Zeit . Punkt

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